- Hallo Jobst! Warum bist du so traurig? Was ist los mit dir?

- Ach…..es ist mir gekündigt worden. Das war für mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel.

- Oh Gott! Du bist also so Knall und Fall entlassen worden. Es ist so oft heutzutage. An einem Tag arbeitest du ruhig und zufrieden und an einem nächsten Tag bist du ohne Arbeit. Du kannst ja aber nichts dagegen tun.

- Nein, es war nicht so, wie du denkst. Ich habe etwas Schreckliches getan. Diese Firma, bei der ich gearbeitet habe, produziert Säfte. Einmal habe ich ein Päckchen Säfte nach Hause mitgenommen. Das war aber kein Diebstahl. Alle meine Mitarbeiter nahmen immer viele Päckchen mit. Ich habe aber Pech gehabt. Mein Chef hat mich gesehen, als ich mit den Säften ging. Natürlich war er sehr böse auf mich und sagte sofort, dass er mich entlasse.

- Du hast ihn also auf die Palmen gebracht, nicht wahr?

- Ja, er war sehr aufgeregt. Ich meine aber, dass er mich nicht kündigen soll. Das war doch kein Diebstahl.

- Und was hast du vor, jetzt zu machen?

- Ich habe keine Ahnung. Du weißt selbst, wie es schwer ist, eine interessante Arbeit zu finden. Ich glaube, dass es am besten für mich wäre, in einem großen Unternehmen zu arbeiten. Dort brauchen sie immer viele Arbeitnehmer.

- Möchtest du nicht eigene Firma gründen? Am Anfang kann das ein kleines Geschäft sein, und später kannst du eine große Firma entwickeln.

- Man muss viel Geld haben, um eine eigene Firma zu gründen.

- Wenn du zu wenig Geld hast, kannst du immer einen Kredit aufnehmen.

- Es gibt aber immer Angst davor, dass die Firma Pleite macht. Die Nachfrage kann also zu klein sein und dann muss man mit hohen Verlusten rechnen. Misserfolge sind heute bei privaten Geschäften gang und gäbe.

- Ja, ich stimme dir zu. Du hast aber keinen Ausweg. Du musst eine neue Arbeit finden.

- Tja… Ohne Fleiß kein Preis. Ich mache mich bald auf die Suche nach einer interessanten Arbeit. Hoffentlich finde ich schnell eine…